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Intensive Vorbereitung hat sich gelohnt


Sophie Geier

Michael Oldenbourg

Sophie Geier

Michael Oldenbourg

Das intensive Training hat sich für die Prüflinge der Erwachsenentruppe der
Taekwondo Schule Fichtner gelohnt.

 

Prüfer Josef Fichtner 5. Dan, nahm die Sportler genau unter die Lupe.

Eine Taekwondo Prüfung besteht aus mehreren Teilen, grob eingeteilt in:

  • Vorprüfung

  • Grundschule

  • Formenlauf Poomsae

  • Partnerübungen 1-Schrittkampf und 2-Schrittkampf

  • Freikampfübungen

  • Wettkampf

  • Selbstverteidigung

  • Bruchtest

  • Theorie

Nach einem ausgiebigen aufwärmen stand für alle eine intensive Überprüfung des Vorprogramms früherer Graduierungen auf dem Programm.

Danach ging es gleich weiter mit einer Prüfung der Grundtechniken, wie Fußstellungen,

Fauststöße, Fußkicks, Basistechniken, Drehtechniken und Sprünge.

Danach ging es weiter mit dem Formenlauf Poomse, dem Kampf gegen imaginäre Gegner.

Bewertet werden dabei der Gesamteindruck, Krafteinsatz, Rhythmus, Dynamik und die Exaktheit der Bewegungen. Das Ausbildungsziel Präzision ist hier deutlich zu erkennen. Bereits der kleinste Unterschied in der Ausführungen ist sehr wichtig, sagt er doch sehr viel über die momentanen Gedanken und Zielvorstellungen des Aktiven aus.

Beim anschließenden Ein und Zweischrittkampf muss auf einen oder mehrere Angriffe

( Hand oder Fuß ), mit einer Abwehrtechnik reagiert werden, ohne den Gegner zu berühren.

Bewertet werden hierbei Körperbeherrschung, Abstand zum Partner, sowie die Ausführung der Gegentechniken.

Eine weiter Variante stellt der Formenerklärende Ein und Zweischrittkampf dar.

Dabei werden Elemente der Formen ( Kampf gegen einen imaginären Gegner ) in das Illbo-Taereon eingefügt um das Verständnis zu den Formen zu fördern. Diese Variante muss von allen Prüflingen ab dem 4. Kup beherrscht werden.

Danach wurden Wettkampfübungen und Wettkampf im olympischen Taekwondo geprüft.

Richtige Beinarbeit mit und ohne Partner, ausweichen gegen verschiedene Angriffe, Abstand verkürzen, Klammern und Halten des Gegners, richtiges Lösen vom Angreifer, sowie gleichzeitig, nachzeitig und vorzeitig schlagen im Wettkampf wurde verlangt.

Weiter ging es mit der Umsetzung technischer und taktischer Aufgabenstellungen, wie Vorsprung halten, Punkte aufholen und Anweisungen des Coaches richtig befolgen.

Ebenso wurden die Kenntnisse der Wettkampfordnung der WTF umfangreich geprüft.

Prüfer Josef Fichtner erklärte hierzu. Nur wer die Regeln kennt kann auch erfolgreich an Taekwondo Turnieren teilnehmen.

Taekwondo ist auch einer der erfolgreichsten und effektivsten Selbstverteidigungssysteme die es gibt. Dies mussten die Prüfungsanwärter im Fach Hosinsul zeigen.

Das abwehren von Angriffen aus verschiedenen Distanzen. Richtiges abwehren von Faust und Fußstößen, Abwehr aus der Bodenlage, oder wie komme ich aus einem Haltegriff wieder raus. Selbstverteidigung in Raumnot, sowie die Verteidigung gegen Messer und Stockangriffe.

In all diesen Dingen wurden die Teilnehmer intensiv geprüft. Prüfer Josef Fichtner legte hier großen Wert auf Einsatz und Effektivität der einzelnen Techniken.

Danach ging es weiter mit dem in der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Bruchtest.

Zu Ende einer anstrengenden Prüfung mussten nochmal Kraft, Schnelligkeit und Geist gemeinsam eingesetzt werden, um die Tests zu schaffen.

Zu guter Letzt mussten alle noch den Theorieteil bewältigen.

Fragen zu Geschichte des Tkd, koreanische Fachausdrücke, Wettkampfregeln für Wettkampf und Technik, sowie Fragen zur Trainingslehre mussten beantwortet werden.

Prüfer Josef Fichtner betonte zum Schluss, dass Taekwondo nicht nur Fuß und Faust heißt, sondern auch Weg. Es ist eine Charakterschulung, bei der besonderen Wert auf Werte wie, Respekt, Höflichkeit, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin, Bescheidenheit, Loyalität, innere Ruhe, Pünktlichkeit und das erkennen der eigenen Grenzen einen hohen Stellenwert haben.

Besonders bei den Fortgeschrittenen zähle neben der sowieso geforderten Leistung, auch das

Besuchen von Lehrgängen, Turnieren, Vorführungen oder sonstigen Veranstaltungen um Fortschritte zu erzielen.

Sonst war Josef Fichtner sehr zufrieden mit dem Leistungsstand der Sportler.

Prüfungsbester mit einer überragenden Leistung in allen Bereichen wurde Michael Oldenbourg. Er zeigte in allen Bereichen tolle und begeisternde Leistungen. Die zweitbeste Leistung zeigte Sabine Meier.

 



 

 

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