
Pressebericht: Kampfsport-Kapazitäten locken 300 Athleten
aus ganz Deutschland nach Miesbach
Einen Tag lang war die
Stadt Miesbach das Mekka der Taekwondo Kämpfer. 300 Teilnehmer (Jugendliche und Erwachsene) aus ganz
Deutschland waren in die Kreisstadt gekommen:
"Zum größtem
Selbstverteidigungs-Lehrgang in Bayern", wie Josef Fichtner sagt, der mit
seiner Taekwondo-Schule die Veranstaltung im Miesbacher Sportpark organisiert hatte.
Auch
die Bayerische Taekwondo Union (BTU) unterstützte die Schulung, indem sie
sie als Breitensportlehrgang anerkannte. Somit konnten die Trainer die Voraussetzungen
für die Verlängerung ihres Übungsleiterscheins erwerben.
Fichtner
hatte hochkarätige Schwarzgurt-Kampfsportler
und Referenten aus Deutschland und der Schweiz nach Miesbach eingeladen, deren Erläuterungen bei vielen Teilnehmern zu Aha-Erlebnissen
führten.
Roland Laritz etwa. Der ehemalige Weltmeister im Modern Arnis
(philippinische Kampfkunst) erlärte effektive Methoden der Selbstverteidigung
aus der Bodenlage heraus.
Der Schweizer Grossmeister Nuno Damao weihte die Teilnehmer in Techniken des koreanischen Taekwondo ein und
demonstrierte, wie wichtig richtiges Ausweichen, schnelle Bewegungen und gute
Beinarbeit in der Selbstverteidigung sind.
Die Abwehr von Angriffen stand auch im Mittelpunkt der Erläuterungen
von Jürgen Leitner, der Sicherheitskräfte ausbildet. Er bedauerte sehr,
dass oftmals falsche und sogar gefährliche Techniken gelehrt werden und betonte
die Bedeutung von realitätsnahen Training.
Gerhard Jung schließlich
schulte die Kämpfer in Miesbach in der Abwehr von Schlägen aus der Nahdistanz.
Dieser
Selbstverteidigungs-Lehrgang ist sicher einzigartig in Deutschland in Art und
Qualität, sagt Josef Fichtner (5.
Dan), der auch nächstes Jahr eine solche Schulung veranstalten wird.
Viele der diesjährigen Teilnehmer haben ihr abermaliges Kommen bereits zugesagt.
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