
Pressebericht: Länderkampf Taekwondo Bayern gegen das
koreanische Universitätsteam Youngssan
Josef Fichtner
war hoch zufrieden. "Das war beste Werbung fürs Taekwon Do." Rund
300 Besucher waren nach Miesbach in den Festsaal im Hotel Bayerischer Hof gekommen,
um den Vergleichskampf der Bayernauswahl gegen das Team der koreanischen Universität
Youngsan anzusehen.
Darunter auch Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid
Pongratz, die die Gäste aus dem fernen Osten in einem Grußwort willkommen
hieß, und auch der Sportreferent des Kreises Miesbach, Toni Englhard.
Sie
sahen Vollkontakt-Taekwondo der Spitzenklasse. "So etwas hat es hier noch
nicht gegeben", sagt Josef Fichtner, der die Taekwondo-Schule im Sportpark Miesbach leitet.
Acht packende
Kämpfe zwischen den koreanischen Studenten und den Bayern, darunter einige
deutsche Meister, bekamen die Zuschauer zu sehen. Etwa den Wettkampf zwischen Choi Min Je und Taifung Yilmazer (Foto, links, v.r.).
Alle gingen
über die volle Länge von dreimal zwei Minuten. Zwischendurch demonstrierten
die Schwarzgurt-Meisterschüler der Taekwondo-Schule Fichtner ihr Können und durchschlugen Dachziegel und
faustdicke Eisplatten neben einer imposanten Vorführung in Selbstverteidigung.
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Schwarzgurt-Vorführung (Video)
Aber nicht nur Erwachsene,
sondern auch der Kinder- und
Jugendnachwuchs der Taekwondo-Schule Fichtner lieferte unter grossem Beifall ein
imposante Vorstellung.
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Kindervorführung (Video)
Dreieinhalb Stunden dauerte die
Veranstaltung. "Ich habe sehr viele positive Reaktionen bekommen", sagt
Josef Fichtner. Der Vergleichskampf endete übrigens 4 : 4.



Presseartikel: Taekwondo Aktuell Bayern gegen Korea
Im
Festsaal des Bayerischen Hof in Miesbach fand der Länderkampf zwischen einem
Team aus Korea und einer Bayernauswahl statt. Josef Fichtner, der sich als Ausrichter
um den feierlichen Rahmen und um das Showprogramm kümmerte, gebührt
viel Lob.
Zusammen mit seinen vielen Helfern hat er den 300 Zuschauern einen
spannenden und kurzweiligen Abend geboten, bei dem sie neben acht Kämpfen
auch noch jede Menge Bruchtest,
Techniken und Showtanz präsentiert bekamen.
Als Moderator führte
Claudio Großner von Radio Alpenwelle das zum Teil fachunkundige Publikum
duch den Abend.
Dabei stellte der Radio-Alpenwelle-Moderator nicht nur die
Wettkämpfer vor, sondern erklärte bei Bedarf auch mal das Regelwerk.
Nach Sätzen war auch dem Laien klar, was es mit einem Sudden Death auf sich
hat.
Bevor es losging, kamen die Ehrengäste zu Wort und davon waren
einige im Festsaal. Zunächst begrüßten Ingrid Pongratz, die Bürgermeisterin
von Miesbach, und Toni Englhard, Sportreferent des Landkreises, die Gäste.
Danach
wurde das Mikrophon an DTU-Präsident Heinz Gruber und BTU Präsident
Rainer Hofer weiter gereicht. Professor Gu, der Head of Team des koreanischen
Uni-Teams der Youngsan-Universität, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen,
eine kleine Rede zu halten, und zwar in perfektem Deutsch.
Das koreanische
Team wurde nicht nur von Hyosong Gu betreut, sondern auch von Professsor Mönig,
einem gebürtigen Bayern, der in den 80er Jahren als Wettkämpfer beim
TSV Peißenberg trainierte.
Professsor Mönig erreichte bei den
Deutschen Meisterschaften zwei Mal den zweiten Platz und zwei Mal den dritten
Platz. Seit 19 Jahren lebt Udo Möning in Korea und arbeitet an der Youngsan
Universität als Deutschlehrer.
Aber nun zu den Wettkämpfen. Eigentlich
war ein Kampf in der Damenklasse vorgesehen. Nachdem sich aber die Gegnerin, die
gegen Alexandra Böhlk antreten sollte, währende des Trainings verletzt
hatte, fiel dieser Kampf ins Wasser.
Schade, denn es hätte die Zuschauer
sicherlich überrascht, wie hart es auch bei den Damen zur Sache geht.
Nachdem
die Koreaner mit einem kompletten Kampfsportler-Team
antraten, konnten alle acht Gewichtsklassen besetzt werden. Es würde den
Rahmen sprengen, auf alle Kämpfe einzugehen.
Allerdings sollte doch
erwähnt werden, dass alle - und zwar ausnahmslos alle - Wettkämpfer
den Zuschauern spannende und aktionsreiche Kämpfe geboten haben. Von den
acht Begegnungen wurden sieben vorzeitig beendet, weil einer der Kämpfer
zwölf Punkte bekam.
Der achte Kampf, bei dem es nach drei Runden 8-zu-8
unentschieden stand, wurde im Sudden Death entschieden.
Am Ende gingen vier
Siege an Korea und vier Siege an Bayern. Daraufhin ließ es sich Rainer Hofer
nicht nehmen, die koreanische Mannschaft zum Sieger zu erklären. Schließlich
sind wir ja die Gastgeber.
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Länderwettkampf (Video)
Der Fairness halber muss man aber
noch sagen, dass die Koreaner am Freitag, also einen Tag vor dem Wettkampf, in
Marktoberdorf einen Lehrgang mit ungefähr 80 Teilnehmern abgehalten haben.
Einen
Tag nach dem Vergleichskampf standen die Kampfsportler um 10 Uhr schon wieder in der Sporthalle, um mit 60 Teilnehmern einen Wettkampflehrgang abzuhalten.
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