
Wie
bei der Meisterform Kumgang und der Schülerform Sil-Jang steht auch bei der Taekwondo Poomse
Taebaek ein Berg im Mittelpunkt.
Taebaek heißt der große und
heilige Berg und repräsentiert das Pako-Gebirge wo Tang-gun, der Vater der
koreanischen Nation, Korea gründete.
Eine alte Sage erzählt von
der Entstehung Koreas im Taebaek-Gebirge, das entlang der Ostküste von Korea
verläuft. Bereits die Kinder in der Schule lernen, daß Tangun, der
erste König von Korea, seinen Staat auf dem Berg Taebaek gegründet hat.
Der
erhabenste Berg des Taebaek-Massivs heißt heute Baekdu und wird noch immer
von den Koreanern als ihr Landessymbol verehrt. Taebaek wird auch die Plazenta
Koreas genannt.
Der Geist dieses Berges soll in der Taekwondo-Poomse-Form
Taebaek zu spüren sein:
Die Strenge und Entschlossenheit, mit denen
Tangun bei der Gründung Koreas vorging, sollen sich auch in den genauen und
schnellen Bewegungen der Taebaek-Poomse im Taekwondo widerfinden.
Die ineinander
fließenden Bewegungen sollen die homogene Entwicklung des koreanischen Volkes
symbolisieren.
Die Poomse Taebaek haben Taekwondo-Meister als 11. Form im
Prüfungsprogramm zum 4. Dan Schwarzgurt nach dem Regelwerk der DTU zu absolvieren (vgl. auch Black
Belt Graduierung). |