
Jitae
bedeutet, daß die Erde ein Ort ist, wo alles Lebende Frieden finden kann.
Jitae symbolisiert den Wunsch nach diesem Frieden.
In der fernöstlichen
Philosophie entsteht Leben aus der Erde und kehrt später wieder in sie zurück.
Die
Erde ist der Beginn und das Ende des Lebens. Die Erde befindet sich durch die
von ihr hervorgebrachten Lebewesen und verschiedenste Naturphänomene in einem
Zustand der laufenden Veränderung, der allerdings nicht immer friedlich ist.
Wie
bei der Schüler-Poomse Taeguk Pal-Jang steht auch bei der Taekwondo-Meister-Poomse Jitae die Erde im Mittelpunkt.
Der
Bewegungsablauf von Jitae zeigt den Wunsch des Menschen nach einem friedvollen
Leben und den Überlebenskampf selbst.
Genauso wie der universelle Geist
der Erde in der Bedingungslosigkeit und Vitalität des Lebens liegt, liegt
der Schlüssel der Poomse Jitae in ihren Bewegungen:
Schnelle Bewegungen,
welche von bedingungslos richtigem Krafteinsatz und im Training gestählter
Muskulatur bestimmt werden, paaren sich mit langsamen Konzentrationsphasen.
Die
Bewegungen der Taekwondo Poomse Jitae vermitteln auf diese Weise einen Einblick
in die von außen nicht sichtbare mögliche Kraftentfaltung des Ausführenden.
Die
Poomse Jitae haben Großmeister im Taekwondo als 14. Form im Prüfungsprogramm zum 6. Dan Schwarzgurt nach
dem Regelwerk der DTU zu absolvieren
(vgl. Black Belt Graduierung). |